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Martin Sauter 10.11.2011

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Was ist  Reiki für mich?

Als ich mit Reiki begann, war es für mich eine Methode des Handauflegens. Heute ist es sehr viel mehr als das. Habe ich früher Reiki in Form von Anwendungen und des Handauflegens „gemacht“, so bin ich heute mehr und mehr selbst zu Reiki geworden. D.h. für mich ist Reiki heute eine Lebenseinstellung, eine Philosophie, ein Lebensgefühl. All die Erkenntnisse und Erfahrungen, die ich durch und mit Reiki machen durfte, kann ich in meinem täglichen Leben und in allen Dingen wieder erkennen und integrieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob dies das Müll raus bringen ist oder die Führung von Mitarbeitern. Das Leben ist in allen Menschen das Selbe und wenn ich erkannt habe was mich bewegt, wenn ich also das Leben dass in und durch mich fließt und sich ausdrückt, in all seinen Facetten erkannt habe, so erkenne ich dieses EINE uns alle durchdringende Leben im Andern ebenso wieder. Denn es gibt nur ein Leben und das ist in allen Menschen gleich. Für mich drückt sich daher Reiki heute nicht mehr nur durch das Handauflegen aus, sondern in jedem Augenblick meines Lebens. So wirken wir nicht nur beim Handauflegen, sondern durch unser gesamtes Tun, unser Verhalten, unsere Einstellung, der Art und Weise wie wir unseren Mitmenschen begegnen und durch viele andere Dinge in unserem All-Tag. “Einfach” in dem wir da „sind“.

So geht es nicht nur darum, während einer Stunde der Anwendung dem „Rei“ durch uns (KI) Ausdruck zu geben, sondern um gelebte und erfahrbare Spiritualität, so dass wir als KI, selbst zum Rei werden, also zu jemand, der dem „Göttlichen“, dem Leben, ganz durch sich Ausdruck verleiht.

So werden wir auch nicht darum herum kommen, für unser Handeln alleinig die Verantwortung zu übernehmen. Wir müssen uns bewusst sein, dass wir zu hundert Prozent unser eigener Schöpfer sind und wir uns immer nur selbst begegnen. Fangen wir also an, die Verantwortung für unser Leben, also für unsere eigene Schöpfung zu übernehmen. Dies bedeutet, dass wir für alles was uns im Leben begegnet, für alles was uns stört, was wir mögen oder ablehnen, selbst die Ursache bei uns suchen und finden, um damit die Verantwortung zu übernehmen.  Wir begegnen immer nur uns selbst und es gibt da nichts außerhalb von uns selbst, was wir nicht aus der Tiefe unseres Seins selbst geschöpft hätten.

Der göttliche Teil „Rei“ drückt sich immer durch das Leben, also dem „KI“ durch uns Menschen aus, so dass wir letztendlich immer nur Gott begegnen, der sich in dir, in mir, und im uns zeigt. Somit ist alles was ist, „Rei-KI“, denn es ist immer nur der eine Gott „Rei“, der sich durch die Welt der Formen, dem „KI“ ausdrückt. Das Handauflegen alleine vermag “nur einen kleinen Teil vom Ganzen”, wenn wir aber mehr und mehr dem göttlichen, also dem Rei durch uns, dem Ki Ausdruck geben, dann können wir erkennen, wie weit Rei-ki in unser Leben hineinwirkt, ja sogar, dass Reiki alles ist, was ist. „Der Gott (Rei) der sich in seiner Schöpfung – Mensch – (Ki) ausdrückt“. 

So gehört auch das Buch das wir auf unserem Weg finden, oder ein Mensch, der uns weiter bringt und all viel mehr zum Bereich des „Rei“, das sich in unserer Welt dem „KI“ ausdrückt und sich uns in dieser Form zeigt, um uns zurück zur Quelle zu bringen, an den Ort von dem wir gekommen sind, heim zu uns selbst. In dem wir selbst zum Rei werden, ziehen wir alles an was wir brauchen, um ganz heil zu werden.

In meinen wenigen Reikikursen und auf dem Weg auf dem ich Sie begleiten darf, möchte ich Ihnen nicht nur das Handauflegen nahe bringen, sondern Sie vielmehr darin unterstützen, selbst die Verantwortung für sich, Ihr Leben und damit Ihre eigene Schöpfung anzunehmen.

Ich möchte Ihnen bewusst machen und aufzeigen, dass alles was Ihnen begegnet Sie selbst sind und wenn Sie etwas in Ihrem Leben ablehnen, Sie sich letztendlich selbst ablehnen, da alles was Ihnen begegnet ein Teil von Ihnen selbst ist.

Sie werden durch und beim Handauflegen auf sich selbst achten, so dass der Begriff „Selbstachtung“ eine neue Bedeutung für Sie erhält. Sie werden immer mehr bewusst wahrnehmen und so immer mehr „Selbst-bewusst“. 

All das soll Ihnen helfen, ganz zu sich selbst zu finden, um dem Leben, dem Göttlichen, ganz durch sich Ausdruck geben zu können.

Halten wir uns also selbst aus unserem Leben heraus, legen alles was uns daran hindert dem Göttlichen durch uns Ausdruck zu finden gänzlich ab, so dass wir so zu dem werden, was sich in den Worten zeigt:

„Ich und der Vater sind eins“

(Das Ki und das Rei sind eins, so dass das Rei das Ki ganz erfüllt und durchdringt und somit das Ki wieder selbst zum Rei wird)

Gleich dem Fernheilungssymbol das übersetzt bedeutet: “Der Mensch ist vom Buddhabewusstsein nicht getrennt”.

“Rei und Ki sind Eins”.

In liebevoller Verbundenheit

Martin Sauter

 

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